Gemeinsam sind wir stärker, wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen will.

Wir umarmen vielleicht nicht alle Bäume, aber die meisten von uns spüren die Verbindung. Und seien wir ehrlich, wir vermissen sie, wenn sie nicht mehr da sind. Deshalb werden, ähnlich wie bei verstorbenen Angehörigen, Bilder von Bäumen vor ihrer Fällung oft von denen aufbewahrt, die sie am meisten schätzten.

Ob es nun der Ahornbaum (Palme) in der Lückengasse und ein Projekt des National Trust um sein zweites Leben durch Gedenksetzlinge oder die sorgfältig dokumentierten Stücke festzuhalten, die aus eine kranke Esche im Garten eines Möbelhändlers, Wir schätzen die Vorstellung, dass etwas Wertvolles weiterlebt.

Man muss sich nur die unzähligen Social-Media-Beiträge ansehen, die Kettensägenkünstler auf Instagram posten, um einen Eindruck davon zu bekommen. Dort werden Vorher-Nachher-Bilder gezeigt.

Ich vermute jedoch, dass die Begeisterung unter den Kleinunternehmern nach dem Lesen des Kleingedruckten des aufstrebenden Unternehmens geringer ausfallen wird. EU-Entwaldungsverordnung (EUDR).

Rein theoretisch (ja, Wortspiel beabsichtigt) wäre dies ein positiver Schritt im Kampf gegen die Entwaldung, da sichergestellt würde, dass Kisten, Kartons und Paletten aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Das bedeutet, dass Unternehmen, die in die EU exportieren oder auf Rohstoffe angewiesen sind, die über EU-Lieferketten laufen, die Herkunft des Holzes bis hin zum Wald, in dem der Baum gewachsen ist, deklarieren müssen.

Für größere Unternehmen könnte das lediglich eine weitere Ebene der Compliance bedeuten, einen weiteren Verantwortungsbereich, dem ein anderes Team Zeit widmen muss – ähnlich wie bei der DSGVO, Geldwäsche, Arbeitsschutz oder dem oft vernachlässigten Bereich der Schulung. Oder für technisch versierte Unternehmen bedeutet es schlichtweg eine Aufrüstung der Software.

Für kleine und mittlere Unternehmen, selbst für nachhaltige, ist dies nur eine weitere Herausforderung in einer wachsenden Liste von Aufgaben, die einen CEO, der viele Rollen gleichzeitig ausfüllt, oft überfordern können. Dabei sind branchenspezifische Aspekte wie Finanzdienstleistungen oder beispielsweise Lebensmittelsicherheit oder Alkohollizenzen noch nicht berücksichtigt.

Für Kenner des Themas ist das keine Überraschung. Eine von ihnen ist die Öko-Unternehmerin Rachel Watkyn, deren in Sussex ansässiges Unternehmen Tiny Box einen Umsatz von stolzen 10 Millionen Pfund erzielt. Ihr Team prüft die Auswirkungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EUDR) schon seit Längerem und arbeitet eng mit Lieferanten zusammen, um sicherzustellen, dass wichtige Daten direkt an der Quelle erfasst werden.

Doch selbst sie räumt ein, dass es “eine enorme Anstrengung” darstellt, die sich anfühlt, als würden wir versuchen, die Grundlagen von etwas wiederherzustellen, das wir bereits für stabil hielten. Positiv sei jedoch, so merkt sie an, dass es “eine Chance ist, zu beweisen, wofür wir uns seit Jahren einsetzen: dass Transparenz und Rückverfolgbarkeit nicht nur Ideale, sondern erreichbare und notwendige Ziele sind”.

Ich habe außerdem eine Bemerkung von Barbara Bradbury, Geschäftsführerin der Unternehmensberatung Halland Solutions, zur Kenntnis genommen. Markel erklärte dem Versicherer, dass die “Verantwortung für alles – Verwaltung, Finanzen, Marketing usw. sowie die Leistungserbringung” eine der größten Herausforderungen für Unternehmer darstelle. Besonders eindrücklich war jedoch ihre Aussage: “Die Nutzung des eigenen beruflichen Netzwerks kann dabei eine enorme Hilfe sein, da Kollegen oft die nötigen Werkzeuge und Kenntnisse vermitteln können.”

Eines der wiederkehrenden Themen, auf das ich bei der Suche nach neuen Produktideen in den unterschiedlichsten Branchen und europäischen Märkten immer wieder zurückgreife, ist die Zusammenarbeit. Mich beeindruckt stets, wie Führungskräfte den Wert der Zusammenarbeit in Bezug auf neue Marktzugänge, Risikominderung und Effizienz erkennen.

Fast schon als zusätzlicher Bonus kommt das Konzept des Wissensaustauschs hinzu, insbesondere in Forschung und Entwicklung, sowie die Kosten- und Reichweitenvorteile gemeinsamer Veranstaltungen und Werbeaktionen.  

Die EUDR-Debatte hat noch einen langen Weg vor sich, angesichts dessen Die Umsetzung hat sich verzögert Auch wenn versucht wird, die Regeln zu vereinfachen, dient dies doch als rechtzeitige Erinnerung daran, dass Zusammenarbeit der Schlüssel zur Bewältigung neuer und dringend notwendiger Herausforderungen ist.

SDG:Zero
Autor: SDG:Null

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